Seaco, Jura oder DeLonghi? Wir testen Kaffeevollautomaten und berichten über Vor- und Nachteile, Ausstattung und Geschmack.
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Gaggia Kaffeevollautomaten Test

Der italienische Hersteller Gaggia führt Kaffeevollautomaten aus jedem Preissegment. Für den Test wurden daher auch Modelle zwischen knapp 300 und etwas über 1400 € etwas genauer unter die Lupe genommen.

Den Anfang machte der Gaggia Brera Vollautomat in edlem Silber. Trotz seiner technischen Raffinesse wusste dieses Modell mit einer leichten Bedienbarkeit zu überzeugen. Eine hervorragende Kombination für alle, die hohe Ansprüche an ihr Heißgetränk stellen, jedoch kein Kopfzerbrechen über die dafür nötige Tastenbedienung wünschen. Das Mahlwerk ist bei diesem Gerät verstellbar, die Tassenfüllmenge lässt sich individuell programmieren, ebenso wie die Kaffeetemperatur. Damit ist es möglich, wirklich jede Tasse ganz genau auf den eigenen Geschmack auszurichten. Alle wichtigen Bedienteile wie Bohnenbehälter und Wassertank befinden sich an der Front und sind daher besonders leicht zugänglich, was die angenehme Handhabung dieses Modells noch weiter unterstützt. Während der Benutzung ist der Brera Vollautomat angenehm leise, was einen weiteren Pluspunkt im Test darstellte.

Ein Modell der mittleren Preisklasse ist zudem der Gaggia Espressoautomat Titanium. Dieser kommt mit verstellbarem Mahlwerk und ebenfalls herausnehmbarer Brühgruppe. Der Wassertank dieses Vollautomaten fasst stolze 2,1 Liter, in den Bohnenbehälter passen 250 Gramm, was absolut im Durchschnitt liegt. Die Tassenfüllmenge lässt sich programmieren, es kann zwischen drei unterschiedlichen Tassengrößen gewählt werden. Der Brühdruck bei dem Titanium Vollautomaten beträgt 15 bar. Viel Wert wurde im Test auch auf die Reinigung des Geräts gelegt. Diese gestaltet sich hier überaus angenehm. Wie die anderen Modelle aus dem Hause Gaggia auch, bietet der Titanium Vollautomat ein integriertes Entkalkungsprogramm und einen automatisierten Spül- und Reinigungszyklus. Die Reinigung geht also schnell und einfach von der Hand, was ein deutlicher Pluspunkt ist bei einem solch komplexen Gerät. Diese Komplexität steht jedoch auch nicht der leichten Bedienbarkeit im Wege, denn das Display zeigt immer ganz genau und verständlich an, welcher Schritt als nächstes auszuführen ist. Daher empfiehlt sich dieses Modell auch durchaus für diejenigen, die bisher noch nicht in Berührung mit einem modernen Kaffeevollautomaten gekommen sind. Die Bedienbarkeit ergibt sich geradezu intuitiv.

Klein und kompakt ist ein weiteres Modell von Gaggia, die Baby Twin. Hier handelt es sich um einen lediglich 40 cm hohen und 24,5 cm breiten Vollautomaten in elegantem Silber. Das Edelstahlgehäuse lässt diese kompakte Espressomaschine ausgesprochen hochwertig wirken. Das Soft Touch Bedienfeld macht die Handhabung angenehm einfach, im Test war es nicht nötig, sich erst in die Bedienungsanleitung einzulesen. Gaggia möchte mit diesem Gerät Gastronomiequalität für Zuhause ermöglichen, was als durchaus gelungen bezeichnet werden dürfte. Sowohl Brühkopf als auch Siebträger sind aus verchromten Messing gefertigt. Dies bietet den Vorteil, dass sich die Temperatur nicht so schnell verliert und der Espresso noch länger warm genossen werden kann. Zudem ist die Baby Twin die erste Espressomaschine aus dem Hause Gaggia, die mit zwei Heizelementen ausgestattet ist. Auch die Zubereitung von Cappuccino ist somit kein Problem.



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